Tischtennis: Valerie Smeljanski auf den Deutschen Meisterschaften

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Meisterschaften der Schülerinnen in Ettlingen (Baden-Württemberg) statt. Mit dabei auch TSV-Nachwuchsspielerin Valerie Smeljanski, die sich im Januar erfolgreich für die Endrunde qualifiziert hatte. Ziel war es, weitere wertvolle Spielerfahrung zu sammeln und erste Eindrücke für eine erneute Teilnahme im Folgejahr zu gewinnen.

Das Losglück war jedoch nicht auf ihrer Seite – sie traf im ersten Gruppenspiel direkt auf die spätere Turniersiegerin Qian Wang. Hier hielt Valerie gut mit und konnte sich im ersten Satz eine 9:7 Führung erspielen. Leider reichte es nicht zum Satzgewinn, der durchaus verdient gewesen wäre. Auch in den Folgesätzen spielte sie in den Konterduellen auf Augenhöhe. Letztlich war Qiang Wan, die ein Sportinternat in Düsseldorf besucht und hier fast täglich trainiert, aber einen Tick stärker und gewann 3:0.

Im zweiten Spiel trat Valerie gegen die Gruppenzweitgesetzte Alina Frey aus Baden-Württemberg an: Nach schnellem ersten Satzverlust steigerte sich Valerie, zum Sieg reichte es aber leider nicht. Damit blieb der jungen TSVlerin noch ein letztes Gruppenspiel. Hier ging es gegen Finja Hasters (TTVN), die mit ihren Siegen über Qian Wang und Alina Frey für eine Überraschung gesorgt hatte. Valerie hatte nach ihren zwei Niederlagen zuvor keine Chance mehr auf ein Weiterkommen. Somit konnte sie ohne Druck an die Platte gehen. Was folgte war ein deutlicher 3:0 Erfolg und damit der erste Sieg im letzten Spiel. „Ihr Rückhand-Topspin war entscheidend. Sie hat das Spiel dadurch sehr gut eröffnet“, so Verbandstrainer und Coach Chris Pfeifer. Mit einer sehr respektablen 1:2 Bilanz verabschiedete sich Valerie also aus dem Turnier.

Valeries Fazit: „Ich bin stolz, hier zum ersten Mal dabei gewesen zu sein! Ich bin überrascht, dass ich trotz meines vergleichsweise geringen Trainingsaufwandes gegenüber meinen Gegnern mithalten konnte. Es war ein sehr lehrreiches Wochenende für mich. Ich werde weiterhin an mir arbeiten, um nächstes Jahr wieder hierher zu kommen und ein besseres Ergebnis zu erzielen. Hier möchte ich noch einmal gerne meinem Trainer, Chris Pfeifer, für das gute Coachen danken.“

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