Auf ein Wort mit…

 

Die Abteilung Tischtennis präsentiert sich stets im sportlich erfolgreichen Gewand. Die erfolgreiche Jugend, die gemeinsam mit den Regionalliga-Damen das Aushängeschild des Tischtennissports in Gau-Odernheim darstellt, steht hierbei meist im Vordergrund. Die Abteilung Tischtennis besteht jedoch aus vielen weiteren einzelnen Bestandteilen, ohne die ein solcher Gesamterfolg nicht möglich wäre.

Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht in unregelmäßigen Abständen mit kleineren Interviews über Persönlichkeiten innerhalb und außerhalb der Abteilung Tischtennis  zu sprechen und somit über das Gesamtprojekt „Tischtennis in Gau-Odernheim“ zu berichten.

„Auf ein Wort mit…“ soll einen kleinen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, Spannendes zu Tage tragen, die Besonderheiten des Tischtennissport aufzeigen, die Erfahrungen eines Spielers widerspiegeln und viele andere Kleinigkeiten näher beleuchten.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen….

 

Interview 1 –  Michael Greiner, Abteilungsleiter Tischtennis

 

Frage:   Wie kamst Du zum Tischtennissport?

Abteilungsleiter Michael Greiner

Michael Greiner

Antwort:

Die Liebe zum Tischtennissport ist mir quasi in die Wiege gelegt worden. Mein Vater war seit der Abteilungsgründung 1970 über 30 Jahre Abteilungsleiter Tischtennis beim TSV. Daneben hat er über viele Jahre das Nachwuchstraining geleitet. Irgendwann darf man dann als kleiner Sprössling auch mal mit in die Halle. Wann ich das erste Mal mit ihm ins Training durfte kann ich gar nicht mehr sagen. Ich schätze mal mit 3, vielleicht 4 Jahren. Ich musste mich auf einen Hocker stellen, um über die Platte schauen zu können. Erinnern kann ich mich noch an die Örtlichkeiten. Damals trainierten wir in der heutigen Realschule, unten im kleinen Gymnastikraum.

 

Frage:   Was fällt Dir spontan ein, wenn Du an „Tischtennis in Gau-Odernheim“ denkst?

Antwort:

Große familiäre Gemeinschaft mit tollem Angebot für alle Freunde des Tischtennissports. So meine ganz spontane Antwort in einem Satz.

Konkret erstreckt sich unser Angebot von der „Fit for Kids“ Gruppe, für die 5 bis 8 Jährigen, über diverse Nachwuchstrainingsgruppen und Nachwuchsmannschaften, bis hin zu unseren 8 Herren- und 3 Damenmannschaften. Nicht zu vergessen unsere Hobbygruppe, die auch allen Erwachsenen die Möglichkeit bietet losgelöst vom Wettkampfsport dem Tischtennissport zu frönen.

Im organisierten Mannschaftsspielbetrieb decken wir eigentlich alle Bedürfnisse ab. Neben der Präsenz in den meisten Klassen des Tischtenniskreises Alzey, sind wir in allen Sektoren, d.h. Nachwuchs-, Damen- und Herrenbereich, mindestens in der  höchsten Spielklasse des Rheinhessischen Tischtennisverbandes (RTTV) vertreten. Im Damenbereich aktuell sogar darüber hinaus, nämlich in der Oberliga.

 

Frage:   Was gefällt Dir am Tischtennissport?

Antwort:

Die meisten Wettkampfspiele werden ohne offiziellen Schiedsrichter durchgeführt. Ich denke dies ist ein deutlicher Ausdruck von großer gelebter Fairness, die mir besonders gefällt.

 

Frage:   Was war Dein größter sportlicher Erfolg in der bisherigen Zeit?

Antwort:

Meine erste Meisterschaft! In der abgelaufenen Saison konnte ich diese „Erfolgslücke“ schließen und mit meiner Mannschaft die Meisterschaft in der Kreisklasse A erringen.

 

Frage:   Was ist Dir wichtig – zum einen in der Abteilung und zum anderen im Tischtennisport?

Antwort:

Da gibt es eigentlich für mich als Abteilungsleiter keine Unterscheidung zwischen Abteilung und Tischtennis. Die Kameradschaft steht bei mir an erster Stelle. Nicht nur am Tisch, sondern auch abseits davon die Aufgaben gemeinsam zu lösen.

 

Frage:   Die kurioseste Szene/die lustigste Geschichte aus Deiner Tischtennis-Zeit?

Antwort:

Vor einigen Jahren spielten wir an einem der letzten Spieltage in der Bezirksliga. Für beide Mannschaften ging es um den Klassenerhalt. Ich spielte beim Spielstand von 8:6 für Gau-Odernheim das letzte Einzel. Nachdem ich den ersten Satz bereits verloren hatte, stand es im zweiten Satz 19:16 für meinen Gegner. Damals wurden noch zwei Gewinnsätze und bis 21 Punkte gespielt. Da beanstandete der Schiedsrichter, ein Spieler der gegnerischen Mannschaft, dass Netz sei zu hoch. War schon kurios, nach schätzungsweisen guten 3 Stunden Wettkampf an dieser Platte ohne Beanstandung. Für mich der letzte benötigte Kick, um dieses Spiel noch zu gewinnen und damit den letzten benötigen Punkt zum 9:6 Sieg meiner Mannschaft einzufahren.

Die eigentliche Kuriosität ereignete sich aber erst im Anschluss. Als wir unter der Dusche standen gingen plötzlich alle Lichter aus. Die gegnerische Mannschaft hatte nicht nur die Halle verlassen, sondern noch dazu die Sicherung herausgedreht!

 

Frage:   Dein schönstes Tischtennis-Erlebnis abseits der Platte?

Antwort:

Der diesjährige Mannschaftsausflug nach Düsseldorf, als krönender Abschluss einer tollen Saison.

 

Frage:   Ein sportlicher Ausblick – wie verläuft Deine aktuelle Saison?

Antwort:

Ich habe mir vorgenommen in dieser Saison etwas mehr zu trainieren und eine positive Bilanz zu spielen.

 

Frage:   Was wünschst Du Dir sportlich und der Tischtennis-Abteilung für die nahe Zukunft?

Antwort:

Mir wünsche ich sportlich die Punkte zu holen, die für meine Mannschaft wichtig sind, um erfolgreich zu spielen.

Der Abteilung Tischtennis wünsche für die Zukunft viele schöne gemeinsame Momente. Sei es in der Halle an den Platten oder in geselliger Runde abseits der Tische.